Kaltschaum

Kaltschaum dient heutigen Schaumstoffmatratzen als Kern. Sie verfügen über eine sehr große Anpassungsfähigkeit an Körperkonturen und Lattenroste, sowie über eine hervorragende Punktelastizität. Das bedeutet ein sehr gutes Federungs- und Rückenstellungsverhalten bei jedem Positionswechsel. Bei entsprechender Pflege besteht nur eine geringe Gefahr für Milbenbefall. Zudem verfügt diese Matratze über eine sehr gute Wärmeisolation, kann zum Transport gefaltet werden und verursacht keine störenden Geräusche beim Positionswechsel im Schlaf.

Kern XD800

Die Qualität einer Kaltschaummatratze ist abhängig von der Kernhöhe. Die Höhe der Matratze spielt eine wichtige Rolle. Je höher sie ist, desto eher kann sie Stauchungen vermeiden, die entstehen, wenn die Matratzenfüllung dem Druck des darauf liegenden Körpers nicht mehr nachgeben kann. 16 cm Höhe oder mehr werden empfohlen. Matratzen sind heute häufig in fünf bis neun Liegezonen eingeteilt, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Körperregionen auf Stützung gerecht werden sollen. Matratzen werden in unterschiedlichen Härtegraden angeboten. Das Raumgewichtes sollte min. RG 40kg/m³) sein. Ist das Raumgewicht zu niedrig leidet die Haltbarkeit darunter. Ein gutes Beispiel sind Vakuum Matratzen die bei der Lieferung nur wenige Zentimeter dick sind und dann aufgehen wie ein Hefeteig. Es ist recht einfach sich auszurechnen wie viel Material (Luft) in dieser Matratze ist! Es werden mehrere Stufen angeboten. Für die Auswahl der passenden Matratzenhärte wird meist das Körpergewicht herangezogen, die gängigsten sind:

  • Härtegrad 1 = weich, für Menschen bis 60 kg Körpergewicht,
  • Härtegrad 2 = mittel, für Menschen bis 80 kg Körpergewicht,
  • Härtegrad 3 = hart, für Menschen über 80 kg Körpergewicht.

Dabei wird aber außer acht gelassen, dass Menschen unterschiedlich groß sind. Es gibt Tabellen, in denen Körpergröße und Körpergewicht in Beziehung gesetzt werden, allerdings wird dort in der Regel ebenfalls der individuelle Körperbau vernachlässigt (ausgeprägte Schulter, ausgeprägtes Becken, zierliche Taille, etc.). Je nach Konstitution (sportiver Typ oder eher bewegungsarm), Alter und vor allem Körperlänge führt diese Grobeinteilung nicht selten in die Irre. Die Wahrscheinlichkeit, dass man die falsche Matratze erhält, wenn man diese nur nach Härtegrad auswählt, kann demnach hoch sein und ist unter Umständen nicht zu empfehlen.

Deshalb ist ein ausgiebiges Probeliegen & eine fachkompetente Beratung bei dem Matratzenkauf so wichtig.